Von klein auf haben mich Farben fasziniert. Mein erster Wasserfarbenmalkasten hatte nach nur kurzer Zeit zwar immer noch unterschiedliche Farben, aber es war definitiv nicht mehr zu erkennen, um welche Farbe es sich ursprünglich handelte. Ich konnte einfach nicht anders, als den Pinsel ins Wasser zu tauchen und zu testen, was passiert, wenn ich Farben mische.

Es hat mich fasziniert, wie sich Farben verändern und wie diese wirken, wenn ich sie auf ein Papier auftrage. Ich hatte nie den Wunsch, das perfekte Bild zu malen. Ich hatte immer den Wunsch, mich mit Farben auszudrücken. Und es war für mich schon früh klar, dass ich nicht die eine Lieblingsfarbe habe, sondern sich meine Lieblingsfarben mit meinem Gemüt und den Gedanken verändern. Und das ist heute noch so.

Manchmal bevorzuge ich eine Farbe, um mehr dieser Farbe ins Leben zu bringen. Und manchmal male ich einfach drauf los und lasse die Farben für sich sprechen. Ich liebe beide Arten mit Farben zu experimentieren. Wenn es jedoch darum geht, herauszufinden, was für mich gerade wichtig ist, dann lasse ich Farben sprechen.

Heute Morgen wollte ich es anders machen. Ich wollte die Ereignisse meines Jahres in ein Bild gießen und hatte eine genaue Vorstellung davon. Zwei silberlila Pusteblumen sollten es sein. Lila wird assoziiert mit Loslassen. Lavendel, welches beruhigend wirkt. Und dann ist etwas seltsames passiert, dass ich so nicht erwartet hatte. Ich habe die Farben sprechen lassen. Und herausgekommen ist ein sehr buntes Bild meiner eigenen Persönlichkeit, das sich stimmig anfühlt.

 

 

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