Das Wort an sich lässt darauf schließen, dass Menschen mit dem Talentleitmotiv gerne kommunizieren. Und wahrlich, diese Menschen beschäftigen sich gerne mit Sprache und wie sie Worte so in Szene setzen, dass Menschen gespannt zuhören und ihre Worte aufsaugen. Denn ihre Motivation ist es, Wissen und Ideen zu vermitteln. Die Inszenierung dient hierbei als Mittel zu dem Zweck.

Sie gehören zu den Menschen, die Filme im Kopf drehen. Kaum haben sie eine neue Erkenntnis, startet ihr Kopfkino und sie erleben bildlich, wie sich diese Erkenntnis in verschiedenen Situationen auswirken kann.

Sie glauben an die Macht von Bildern, Geschichten und Visualisierung.

Und das ist der Grund, warum sie sich die Zeit dafür nehmen, ihre Kommunikation so spannend wie möglich zu gestalten. Sie suchen nach passenden Bildern und Geschichten, mit denen sie ihr Wissen, ihre Ideen und ihre Überzeugungen vermitteln können. Sie üben sich darin einen Spannungsbogen aufzubauen, um den Zuhörer in den Bann zu ziehen. Menschen mit diesem Talentleitmotiv ist meist bewusst, dass Geschichten viel Raum einnehmen und den Sachverhalt selten komplett erörtern. Er weiß aber, dass Geschichten es sind, mit denen Wissen langfristig übermittelt werden kann. Bevor es das geschriebene Wort der Überlieferung von Wissen gab, erzählte man sich am Lagerfeuer Geschichten, die dann die Runde machten.

Wenn ich mit Menschen über ihr Talent Kommunikation spreche, erlebe ich nicht selten, dass sie darunter leiden, dass sie als „Schwätzer“ oder „Rampensau“ bezeichnet werden. Sie halten sich lieber zurück, um nicht mit den Menschen verwechselt zu werden, die lediglich Bewunderung suchen.

Die größte Wertschätzung ist für sie, wenn sie für ihre Art, wie sie Wissen und Ideen vermitteln, wertgeschätzt werden. Sie möchten eingeladen werden.

Als Farbe für den Glückskeks habe ich ein dunkles rot gewählt. Rot steht hier für den Raum, den sie einnehmen, wenn sie kommunizieren. Ich habe mit blauen Steinen „ABC“ auf den Glückskeks gestickt, was dafür steht, dass sie mit ihrer Sprache Klarheit schaffen. Sie stellen nicht sich in den Vordergrund, sondern das Wort und was sie damit vermitteln möchten.

Was der Kommunikative bewirken will, habe ich in Form von blauen Kieselsteinen als Verpackungsmaterial ausgedrückt. Er hinterlässt sozusagen „Steine der Erkenntnisse“. Denn seine Worte treffen mitten ins Hirn und bleiben haften, ob man es will oder nicht.

Die Frage ist, an wen denkst Du, wenn Du den Glückskeks siehst und diese Worte liest? Wer fällt Dir ein und wann hast Du Dich zum letzten Mal bei einem Kommunikativen Deine Dankbarkeit gezeigt? Und ihm gesagt, wie er Dich inspirieren konnte?

 

 

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